KINDERTAGESSTÄTTENVERBAND HOLZMINDEN-BODENWERDER


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

aufgrund einer erneuten Mitteilung des Niedersächsischen Kultusministeriums erfolgt der Betrieb der Kindertageseinrichtungen bis voraussichtlich zum 07.03.2021  abweichend von einem inzidenzbasierten Vorgehen - in Szenario C.

 

Ob der 07.03.2021 als möglicher Termin für einen generellen Szenario-Wechsel und damit für eine Öffnung der Kindertagesstätten, bestehen bleibt, ist zurzeit offen.

Damit gilt zurzeit: Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen ist grundsätzlich untersagt. Es findet lediglich eine Notbetreuung mit maximal der Hälfte der regulären Gruppenstärke (Krippengruppen bis 8 Kinder, Kindergartengruppen bis 13 Kinder) statt.

Anfragen zur Notbetreuung richten Sie bitte an die jeweilige Kindertagesstättenleitung.


Mit freundlichen Grüßen

 

Anja Sohns
Pädagogische Leitung
Tel-Nr. 05151-9509-58
E-Mail: Anja.Sohns@evlka.de

 

Helmut Simon
Betriebswirtschaftliche Leitung

Tel-Nr. 05151-9509-55

E-Mail: Helmut.Simon@evlka.de


Peter Dortmund
Vorsitzender des Vorstandes
Tel-Nr. 05533-2850
E-Mail: Peter.Dortmund@evlka.de


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,


das neue Jahr hat begonnen. Als Einrichtungsträger möchten wir Ihnen und Ihren Kindern alles Gute und Gesundheit für 2021 wünschen.Möge es in Vielem ein gesegnetes neues Jahr werden.


Das Coronavirus hat uns im vergangenen Jahr begleitet und wird dies auch im neuen Jahr auf absehbare Zeit tun. Dazu ein kurzer Rückblick auf die Zeit vor Weihnachten. Ab dem 16. Dezember gab es einen erneuten Lockdown. Sie als Eltern wurden gebeten, Ihre Kinder nach Möglichkeit nicht in die Kitas zu bringen, um so einen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens zu leisten.


Sehr viele von Ihnen sind dieser Aufforderung nachgekommen. Dafür möchten wir Ihnen, vor allem auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich danken. Wir wissen, dass das nicht einfach war. Viele von Ihnen mussten für diese Zeit andere Unterbringungsmöglichkeiten organisieren oder eine Doppelbelastung von beruflicher Arbeit und Familie bewältigen. Danke dafür, das ist richtig gut gelaufen. Das breite Verständnis und Engagement von Ihrer Seite haben den Teams gut getan!


Corona betrifft und beschäftigt uns leider auch im neuen Jahr. In der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen wurde inzwischen eine Verschärfung des Lockdowns bis zum 28. Februar 2021 beschlossen. Die Gründe dafür sind uns allen hinreichend bekannt.

 

Der Beschluss hat Auswirkungen auf die Arbeit in unseren Kitas. Das Kultusministerium (MK) des Landes Niedersachsen hat entsprechende Ausführungsbestimmungen erlassen. Demnach ist durch Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung der Betrieb von Kindertagesstätten bis zum Ablauf des 28.02.2021 untersagt. Ausgenommen hiervon ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen („Szenario C“). In der Verordnung heißt es: „Die Notbetreuung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Dabei gilt wie für alle anderen relevanten Berufsgruppen auch, dass sehr genau auf die dringende Notwendigkeit zu achten ist. Wir möchten Sie bitten, vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung auszuschöpfen. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Diese Priorität müssen alle Beteiligten stets im Blick behalten.“


Regelung für die Notbetreuung in Ihrer Kita:
Für die Vergabe der Plätze für die Notbetreuung in kleinen Gruppen wird wieder ein besonderes Verfahren erforderlich. Es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung, daher werden die Leitungen jede Anfrage individuell prüfen müssen. Dieses hatte im ersten Lockdown zu erheblichen Problemen bei der Umsetzung geführt. Wir bitten um Ihr Verständnis für das durch die Landesverordnung vorgegebene notwendige Auswahlverfahren. Wenn Sie eine Notbetreuung benötigen, setzen Sie sich bitte mit der Leitung Ihrer Kita in Verbindung. Eventuell sind auch Arbeitsnachweise o.ä. erforderlich. Durch die Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung sollen in der Notbetreuung in kleinen Gruppen nur Kinder aufgenommen werden, bei denen
 

  1. mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist,
  2. ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht sowie
  3. Kinder, die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 NSchG werden.

Außerdem sollen auch besondere Härtefälle, z. B. für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, bei der Notbetreuung in kleinen Gruppen zugelassen werden.


Weitere Regelungen:

  1. Die bestehenden Mindeststandards zu der Qualifikation des erforderlichen Personals werden wieder ausgesetzt.
  2. Eine Regelung zu den Elternbeiträgen und dem Essensgeld ist nicht getroffen worden. Wir haben uns aber bereits mit den jeweiligen Kommunen in Verbindung gesetzt. Es sollen nach Ende des Lockdowns überall Regelungen zugunsten der Eltern gefunden werden. Der Bankeinzug für den Monat Januar 2021 konnte aus technischen Gründen nicht mehr gestoppt werden. Je nach Entscheidung der Kommunen über eine eventuelle Beitragsfreistellung werden wir bei Wiederöffnung der Kindertagesstätten abschließend eine Verrechnung vornehmen. Sie werden dann gesondert darüber informiert.
  3. Zur Entlastung der Eltern wird der Bund gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.
  4. Durch die Schließung der Kindertageseinrichtungen wird für die Erziehungsberechtigten, deren Kinder in der Kindertageseinrichtung nicht betreut werden können, wieder ein gesetzlicher Anspruch der Erziehungsberechtigten auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ausgelöst. Auch dies ist eine flankierende Maßnahme zu den geplanten Regelungen.
  5. Das Kultusministerium plant zudem ein Anschreiben an die Eltern der Kindertageseinrichtungen, um die beschlossenen Maßnahmen zu erläutern. Sobald uns dieses Schreiben vorliegt, werden wir es an Sie weiterleiten.
  6. Die Mitarbeitenden Ihrer Kindertagesstätte werden mit den Kindern, die nun im Januar 2021 nicht betreut werden können, Kontakt halten. Einige schöne Beispiele hatten Sie im ersten Lockdown im Frühling des letzten Jahres erleben können.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte zunächst an die Kindertagesstättenleitung Ihrer jeweiligen Einrichtung. Darüber hinaus stehen wir Ihnen bei Rückfragen zur Verfügung.


Die Bewältigung der Corona-Pandemie ist ein Kraftakt für unsere ganze Gesellschaft. Lassen Sie uns nach Kräften gemeinsam unseren Beitrag dazu leisten, um dieses inzwischen globale Problem zu überwinden. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate haben uns dahingehend positiv gestimmt, dass wir als Kitas, Teams, Eltern und Familien weiterhin unseren Teil dazu beitragen werden.


Mit herzlichen Grüßen

 

Anja Sohns
Pädagogische Leitung
Tel-Nr. 05151-9509-58
E-Mail: Anja.Sohns@evlka.de

 

Helmut Simon
Betriebswirtschaftliche Leitung

Tel-Nr. 05151-9509-55

E-Mail: Helmut.Simon@evlka.de


Peter Dortmund
Vorsitzender des Vorstandes
Tel-Nr. 05533-2850
E-Mail: Peter.Dortmund@evlka.de



Seien Sie herzlich willkommen auf der Homepage des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder. Zu unserem Kindertagesstättenverband gehören neun Kindertagesstätten. Nähere Informationen zu den einzelnen Einrichtungen erhalten Sie über den jeweiligen Link auf dieser Seite.

 

Unsere pädagogische Arbeit geschieht auf der Grundlage eines biblisch-christlichen Menschenbildes, das davon ausgeht, dass jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist. Aus diesem Selbstverständnis heraus nimmt die evangelische Kirche einen Auftrag im Bildungs- und Erziehungsbereich für Kinder wahr.

 

Unsere Tagesstätten sind Orte für spielerisches Lernen, in denen sich Kinder geborgen fühlen und Eltern ihre Kinder gut aufgehoben wissen. Das Kennenlernen und Einüben biblischer und kirchlicher Inhalte und Traditionen ist selbstverständlicher Teil der pädagogischen Konzepte. Vor dem Hintergrund der Ebenbildlichkeit Gottes gehören die Offenheit für andere Religionen und eine kulturelle Vielfalt dazu.

 

Das Wohl der Kinder und die Förderung ihrer Entwicklung und Gaben ist für uns maßgeblich.

 

Der Zusammenschluss mehrerer Einrichtungen zu einem Verband stärkt die Qualität und Weiterentwicklung der pädagogischen und religionspädagogischen Arbeit. Ein breites Spektrum an Erfahrungen und Herausforderungen wird durch eine pädagogische Leitung des Kindertagesstättenverbandes aufgenommen und begleitet. Die gemeinsame Verwaltung entlastet die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden, die sich so ganz auf die Einbindung ihrer Kindertagesstätte in die kirchengemeindliche Arbeit vor Ort konzentrieren können.

 

Als Vorstand des Kindertagesstättenverbandes freuen wir uns darüber, dass wir die vielfältige und bereichernde Arbeit für unsere Kinder unterstützen und mitgestalten dürfen und werden für die immer neuen Herausforderungen in der Betreuung und pädagogischen Begleitung unserer Kinder die richtigen Wege finden.

 

 

 

 

 

Peter Dortmund, Pastor

 

Vors. des Verbandsvorstandes