KINDERGARTEN BODENWERDER - KEMNADE

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten! Wir freuen uns über die Möglichkeit, Ihnen hier unseren Kindergarten näher vorzustellen und Sie mit unserer Arbeit und unseren Zielen vertraut zu machen.


Der Kindergarten liegt in Stadtnähe am Ende einer Sackgasse neben der Grundschule im Kälbertal. Die Innenstadt, die Weserpromenade und der Wald sind in Kürze zu Fuß zu erreichen


Wir über uns:

Unsere Kernöffnungszeiten sind von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Wir bieten zusätzliche Öffnungszeiten von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr an und die Möglichkeit zum Mittagessen.

 

Entenland/Zahlenland sind Trainingsprogramme, mit denen die Kinder und wir gerne arbeiten. Einmal im Jahr findet mit allen Kindern ein Waldprojekt statt.

 

Seit Sommer 2011 bieten wir auf mehrfachen Wunsch unserer Eltern eine Zusatzbetreuung von 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr ohne Mittagessen an. Diese Mittagsbetreuung wird gern in Anspruch genommen, um gleitend die schulpflichtigen Kinder aus der neben an liegenden Grundschule abzuholen.

 

 

Pädagogisches Konzept:

Wir sind ein evangelischer Kindergarten mit christlichem Profil.

Unsere Zielsetzung orientiert sich am Bildungs- und Erziehungsauftrag und ergibt sich aus verschiedenen Komponenten.

 

 

Tagesmutterstützpunkt:

Über unserem Kindergarten befindet sich ein Tagesmutterstützpunkt, d. h. sie können ihr Kind unter 3 Jahren der Tagesmutter dort anvertrauen. Sobald ein Platz im Kindergarten frei ist, können diese Kleinen nahtlos in den Kindergarten wechseln.




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Unser Außengelände

 

Das Spielen unter freiem Himmel bietet einen weiteren Raum für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung unserer Kinder.

 

Unser naturnahes Außengelände ist spielanregend, kreativitäts- und bewegungsfördernd und bietet unseren Kindern vielfältige Spiel und Bewegungsmöglichkeiten.

 

Jeder von uns hat sicher schon einmal das sinnliche Vergnügen des Geruches von Regen erlebt, wenn im Sommer nach einem Schauer der Boden dampft. Wie riechen vermoderte Blätter im Herbst. Wie kribbelt die Märzsonne auf der Haut, wie fühlt sich der Matsch am Boden einer Pfütze an und wie rau ist die Rinde eines Baumes? All diese Erfahrungen und noch viel mehr können die Kinder auf unserem Außengelände machen.

 

Die Liebe zur Natur kann in unseren Kindern nur dann entstehen und wachsen, wenn sie diese hautnah erleben können.





EINDRÜCKE

Der Ev. Kindergarten verbringt zwei Wochen mit allen Kindern im Wald

 

 

 

  • An einigen Tagen waren Väter und Mütter dabei, um uns zu unterstützen.
  • Am ersten Tag wurde Holz für unser Waldsofa gesammelt und eine Waldschaukel wurde auch gebaut und gleich ausprobiert.
  • Die Kicherzwerge bekamen schöne Häuser und ein großes Tippy wurde errichtet.
  • Für unser Hexenfest bauten wir Hexenbesen, Zauberstäbe, einen Hexenofen und sammelten Waldkräuter für unseren Zauberquark.
  • Viel Spaß hatten wir im „Feenwald“ mit Hör- und Fühlgeschichten.
  • Ein ganz besonderes Erlebnis der Sinne vermittelten uns die Klangschalen, die mit großer Begeisterung ausprobiert und genossen wurden

Wir freuen uns schon auf die nächsten Walderfahrungen.



Geschichte

"Auf unsere Geschichte sind wir stolz."

1. Kindergarten-Mannschaft von Bodenwerder (1935)

Die Geitelsche Wiese mit Schutzhäuschen (1936)


Die Chronik:

(zusammengefasst 1984 von L. Bode)

 

Der Kindergarten Bodenwerder wurde am 4. Juni 1934 gegründet.Die Einrichtung des Kindergartens erfolgte im Saal des Sahlfeldstiftes, den Pastor August Meyer als Vorsitzen­der des Stiftes zur Verfügung gestellt hatte.

 

Als erste Kindergärtnerin wurde Fräulein Hanna Gieseler eingesetzt, sie führte den Kin­dergarten bis 1938. Sie war in Bodenwerder-Kemnade sehr beliebt als die "Tante Hanna". Erste Helferinnen im Kindergarten waren Fräulein Gömann, Fräulein Lange und Fräulein Multhoff.

 

Durch die Stationsschwester Sophie Goltermann, Gemeinde­schwester Marie Paulmann, Frau Friederike Liersch als Leiterin des Frauenvereins, Fräulein Helene Meyer, der Pastorentochter, und Fräulein Ida Weferling erfuhr der Kindergarten eine große, aber unpolitische Förderung. Es sei hierbei nur an die Einholung zahlreicher Patenschaf­ten für Kinder aus bedürftigen Familien erinnert.

 

Das Sahlfeldstift unterstützte die Kindergartenarbeit durch preiswerte Unterkunft und Verpflegung der Kindergar­tenleiterin, deren Vergütung sehr niedrig war.

 

Als Kaufmann Geitel 1935 dem Kindergarten eine Spielwie­se (früheres Gelände der Gärtnerei Schumacher, jetzt eine Parkanlage) zur Verfügung stellte und auf der Wiese ein Schutz­häuschen errichtet werden konnte, bedeutete dies einen erheblichen Aufschwung. Mehr als 100 Kinder besuchten damals den Kindergarten; Das war für die Kindergärtnerinnen in dem für diese Auf­gabe viel zu kleinen Gemeindesaal eine schwere Arbeit. Der Beitrag betrug anfangs nur 3,-- RM/Monat, später wur­de er auf 4,-- bis 5,-- RM erhöht.

 

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges übernahm die Ev. Kirchengemeinde den Kindergarten. Pastorin Ohlrogge und Schwester Marie Paulmann setzten sich sehr für das soziale Werk ein. Etwa 1958 wurde der Kindergarten in das von der Kirche erworbene Grundstück Eggers im Kälbertal verlegt.